Das Online-Handelsunternehmen Amazon scheint die weltweite Finanzkrise unbeschadet zu überstehen. Der Branchenprimus konnte seinen Umsatz im ersten Quartal sogar um 18 Prozent steigern. Dieser Umstand ist unter anderem einem neuen E-Book-Lesegerät zu verdanken.
Während Microsoft, eBay & Co. an der Wirtschaftskrise zu knabbern haben, glänzt das Online-Einkaufszentrum Amazon mit einem satten Plus. Das US-Unternehmen setzte im ersten Quartal des aktuellen Geschäftsjahres stolze 4,9 Milliarden Dollar um und machte 177 Millionen Dollar Gewinn. Im Vergleich zum Vorjahr bedeutet das einen Zuwachs von 18 Prozent.
Zwei Faktoren sind für diese Tatsache hauptverantwortlich: Zum einen baut Amazon seine Angebote von Drittanbietern kontinuierlich aus und schwächt somit die Konkurrenz. Zum anderen nützen immer mehr Menschen die Möglichkeit im Internet zu shoppen.
Amerikaner verrückt nach elektronischen Büchern
Reißenden Absatz findet derzeit das E-Book-Lesegerät "Kindle", das exklusiv von Amazon vertrieben wird. Mit diesem können elektronische Bücher sowie elektronische Zeitungen und Zeitschriften gekauft und gelesen werden. Das Gerät ist vorerst nur in den USA erhältlich, soll in Zukunft aber auch in Europa zu haben sein. Schätzungen zufolge wurde der "Kindle" bereits 300.000 mal verkauft.