Ambros: "Ich akzeptiere, dass ich behindert bin"

Wolfgang Ambros bei seinem Privatkonzert
Wolfgang Ambros bei seinem PrivatkonzertValentin Weinhäupl
Am Freitag läuft sein "Privatkonzert" bei Servus TV - zwangsbedingt wegen der Coronakrise mit den Zuschauern vorm Bildschirm statt im Konzersaal.

"Es geht mir wunderbar, ich habe keine Sorgen, außer vor der Zukunft", sagt Wolfgang Ambros im "Heute"-Gespräch vor seinem heutigen "Privatkonzert" auf Servus TV (Freitag, 22.15 Uhr). Die coronabedingte Zwangspause hat die Austropoplegende in Waidring in seiner Wahlheimat Tirol verbracht.

"30 Auftritte habe ich verloren, die auf nebulöse Ersatztermine geschoben wurden."

Ambros auch: "Wir haben es hier zwar echt schön, aber nach ein paar Wochen wurde es schon mühsam." Und so kam der 68-Jährige auf die Idee, seinen Fans ein Konzert zu schenken. "Diese ganzen anderen Konzertstreamings sind ja ganz okay, aber so ein richtiges Konzert ist schon viel besser."

Kein Applaus für Ambros beim Konzert

Servus TV war schnell mit an Bord, und so wurde für die Aufzeichnung Ambros’ Übungsraum zur Konzerthalle. "Es hat sich aber mehr angefühlt wie eine Probe. Denn bei einem Konzert erwartet man sich den Applaus. Der hat gefehlt. Aber beim Spielen vergisst man eh die Umstände, egal, ob man jetzt für Tausende Menschen oder für ein imaginäres Publikum spielt."

Trozt Krankheit spielt Ambros weiter

Die Spielfreude ist Ambros, der erst im Februar sein Bühnencomeback nach einer schweren Rücken-OP-feierte, anzusehen. "Körperlich geht es mir gut. Ich habe gelernt zu akzeptieren, dass ich behindert bin und nicht mehr normal gehen kann. Aber ich bin stabil und schaffe es mit meinen Stöcken sogar auch wieder auf die Alm."

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