Amok-Schüsse: Dienst mit Trauerflor

Alle, die Andreas H. (+26) persönlich kannten, zeigen sich zutiefst schockiert über den tragischen Tod des jungen Polizisten. Er starb - wie berichtet - durch die Schüsse eines Amokläufers. Auf "seinem" Posten in Bad Vöslau herrscht Trauer, auch Bürgermeister Christoph Prinz zeigt sich betroffen.

Während die Staatsanwaltschaft Wr. Neustadt ihre routinemäßigen Ermittlungen im "Fall Hirtenberg" aufnimmt, herrscht in der Polizeistube in Bad Vöslau (Baden) alles andere als Routine. Zu tief sitzt wenige Tage nach dem fatalen Einsatz noch der Schock: Die Blicke der Beamten sind gesenkt. Es herrscht beklemmende Stille. Tiefe Trauer und das Gefühl, nichts mehr tun zu können, den toten Kollegen nicht mehr ins Leben zurückholen zu können, lassen sich schwer in Worte fassen. Die Streifenwagen tragen schwarze Fähnchen.

Bad Vöslaus Bürgermeister Christoph Prinz: "Ich bin erschüttert, kann den Hinterbliebenen nur mein ehrliches Beileid aussprechen." Wie die Kollegen von Andreas wird der Stadtchef am Freitag zum Begräbnis nach St. Veit (Lilienfeld) fahren. Im Heimatort der Familie kannte Andreas H. so gut wie jeder. Freunde und Bekannte versuchen nun, den engsten Hinterbliebenen - den Eltern und zwei erwachsenen Schwestern - eine Stütze zu sein.

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