Amoklauf geplant: "Cobra" verhaftet jungen Samurai!

Er kündigte ein Blutbad an, konnte nur von schwer bewaffneten Männern des Einsatzkommandos Cobra überwältigt werden! Drei Tage vor einem geplanten Amoklauf versuchte Andreas Sch. (26) in Linz zwei Polizisten zu erstechen. Fatal: Trotz dieser Bedrohung ordnete die Linzer Staatsanwaltschaft nur eine Anzeige auf freiem Fuß an!

Der gebürtige Kärntner und zuletzt in Scheibbs (NÖ) lebende junge Mann war wohl so etwas wie eine tickende Zeitbombe: In seiner Wohnung hortete er mehr als ein Dutzend extrem gefährliche Samurai-Schwerter, besaß Gewaltvideos - und war amtsbekannt! Deshalb rückten Dienstagvormittag schwer bewaffnete Cobra-Polizisten an, um den Droher festzunehmen.

Die Vorgeschichte: Andreas Sch. war in der Nacht zum Sonntag in einem Lokal in Linz zu Gast. Mit einem Bekannten soll er dort eine Rauferei ausgetragen haben. Der Freund bedrohte eine Kellnerin mit einem Messer. Als diese die Polizei rief, riss Sch. ihm die Waffe aus der Hand, flüchtete. Nach kurzer Fahndung stellten zwei Linzer Polizisten den gefährlichen Täter - dieser gab sich kampfbereit! Als ihn die Kollegen festnehmen wollten, schlug er mit der Faust in Richtung ihrer Köpfe. Er versuchte zudem, das eingesteckte Messer in die Hand zu bekommen, um die Beamten zu attackieren, schildert Polizei-Juristin Gerlinde Stitz.

Trotz dieses massiven Angriffes wurde der Täter am selben Tag wieder freigelassen. Die Staatsanwaltschaft ordnete nur eine Anzeige auf freiem Fuß an. Kurze Zeit später offenbarte ihm seine Freundin, dass sie Schluss machen werde - und Andreas Sch. begann, einen blutigen Amoklauf zu planen.

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