Amoklauf in Salzburg mit Schreckschuss-Waffe

Samstagfrüh bekamen gleich mehrere Menschen in Salzburg den Schreck ihres Lebens. Ein Wahnsinniger bedrohte Passanten, Türlsteher und Co mit einer Waffe. Es handelte sich zum Glück nur um eine Schreckschusspistole. Das stellte sich allerdings erst später heraus. Der Mann ist auf der Flucht, die Beamten fahnden intensiv nach dem Amokläufer.

Zunächst dürfte der Unbekannte kurz vor 5 Uhr einen 20-jährigen Mann am Ferdinand-Hanusch-Platz mit der Pistole bedroht haben. Der Mann meldete den Vorfall der nahen Polizeiinspektion, eine sofort eingeleitete Fahndung verlief negativ. Allerdings fanden die Beamten nahe des Tatorts eine nicht verschossene Patrone einer Schreckschusspistole.

Mann hielt Türsteher Waffe an den Hals

Gut eine Stunde später dürften Türsteher dem mit hoher Wahrscheinlichkeit selben Täter den Eintritt in ein Lokal am Ursulinenplatz verwehrt haben. Daraufhin zog der Mann eine Waffe und richtete diese direkt auf einen Türsteher und hielt sie einem anderen an den Hals. Die Türsteher zogen sich darauf zurück und schlossen die Tür.

Flucht mit dem Taxi, dann verliert sich Spur

Daraufhin richtete der Unbekannte die Waffe laut einem Zeugen gegen einen weiteren Nachtschwärmer. Der Zeuge entschloss sich einzuschreiten, trat vor das Lokal und wurde seinerseits aus rund 20 Metern Entfernung bedroht. Dann flüchtete der Täter über einen Salzachsteg und stieg in ein Taxi. Er ließ sich zu einer Kreuzung hinter dem Hauptbahnhof chauffieren, wo er bezahlte und ausstieg.

Noch darf man die Hoffnung allerdings nicht aufgeben, dass der Wahnsinnige gefunden wird. Laut Polizei sind die Einvernahmen der Zeugen noch nicht abgeschlossen.

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