Amokraser von Graz fühlte sich von Marsmännchen verf...

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Nicht ob, sondern wann die menschliche Bombe Alen R. explodiert, war die Frage. Das geht aus dem Ermittlungsakt der Grazer Polizei hervor, die dem "Falter" vorliegt.

Nicht ob, sondern wann die menschliche Bombe Alen R. explodiert, war die Frage. Das geht aus dem Ermittlungsakt der Grazer Polizei hervor, die dem "Falter" vorliegt.

Schon Monate vor seiner hatte sich der Mann gefährlich verändert: Laut seiner Frau fühlte er sich zuerst von Marsmännchen, dann von Amerikanern verfolgt, verklebte aus Paranoia die Kamera seiner Playstation.

Später kippte Alen R. in die Religiosität: Sechsmal pro Woche betete er in einer Moschee – stets bewaffnet mit einer Machete in der Laptoptasche. Acht SIM-Karten fürs Handy sollten seine Ortung erschweren.

Dann die Katastrophe: Zu Beginn der Amokfahrt will der 27-Jährige Schüsse gehört haben. Um vor unbekannten Verfolgern zu fliehen, sei er durch Graz gerast, rechtfertigte sich Alen R. bei der Polizei. Er sei Opfer, nicht Täter.

Nach zwei Gutachten, die ihm Unzurechnungsfähigkeit attestieren, wurde nun die U-Haft aufgehoben. Der Amokraser wird bis zum Prozess im Sommer in der geschlossenen Psychiatrie behandelt.

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