Wien

AMS hat jetzt gute Nachricht für Arbeitslose in Wien

"Arbeitskräftepotenzial wird nicht mehr so rasch wachsen, wodurch auch der Anstieg der Arbeitslosigkeit gebremst wird", sagt AMS-Wien-Vizechef Göschl.

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Betroffene haben sich bereits aufgrund der Anwesenheitspflicht beschwert (Symbolbild).
Betroffene haben sich bereits aufgrund der Anwesenheitspflicht beschwert (Symbolbild).
picturedesk.com/ Symbolbild

Die Zahl der beim AMS Wien als arbeitslos vorgemerkten Personen ist im Dezember 2021 im Jahresvergleich um 19 Prozent auf 126.747 zurückgegangen, die der AMS-Kundinnen und Kunden in Schulung um 4,8 Prozent auf 31.247 angestiegen. Die Summe beider Gruppen ist um 15,2 Prozent kleiner geworden, liegt aber immer noch um gut 6.000 Personen über dem Dezember 2019.

Im Jahresvergleich ist die Zahl der Über-50-Jährigen, die arbeitslos oder in Schulung sind, um 15,2 Prozent geringer geworden, die der Unter-25-Jährigen um 10,8 Prozent.

"Werden auf Wachstumskurs einschwenken"

"Die Arbeitsmarkt-Entwicklung der nächsten wenigen Wochen ist für uns nicht absehbar, weil sie an der unwägbaren epidemiologischen Lage hängt", sagt der stellvertretende Landesgeschäftsführer des AMS Wien, Winfried Göschl. "Für das Gesamtjahr 2022 sind wir bei aller Vorsicht aber optimistisch: Wir werden jedenfalls auf einen Wachstumskurs einschwenken, der die hohen Arbeitslosen-Zahlen der Vorjahre ausgleichen wird."

Das Arbeitskräftepotenzial werde – auch aus demographischen Gründen – in Wien nicht mehr so rasch wachsen wie in den vergangenen Jahren, was auch den Anstieg der Arbeitslosigkeit über alle Branchen bremsen wird.

Tourismus-Erholung dauert

Einzig die Erholung des Städtetourismus dürfte noch länger dauern. "Die Freizeit-Städtetouristen werden wohl rascher zurückkommen", vermutet Göschl, "Geschäfts-, Messe- und Kongressreisen werden aber nicht so rasch an das Vorkrisenniveau anschließen."

Nach wichtigen Branchen betrachtet, ist die Arbeitslosigkeit im Dezember im Jahresvergleich im Bau um 11,9 Prozent gesunken, im Einzelhandel um 19,9 Prozent, in der Warenproduktion um 23,4 Prozent und in Hotellerie und Gastronomie um 34,3 Prozent.

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