Amt will die Minischweine gar nicht abnehmen

Nach einer Anzeige gegen die Hietzingerin Barbara H. wegen ihrer Minischweine in einer Wohnung kommt Entwarnung. Das Amt will die Tiere nicht abnehmen.
Die Vorgeschichte: Seit kurzem leben zwei Minischweine bei Familie H. in einer Gemeindebau-Wohnung in der Wolkersbergenstraße in Wien. Ein Nachbar zeigte deshalb die 36-Jährige bei Wiener Wohnen an – weil angeblich ein Wildschwein bei ihr lebt. Daraufhin bekam Barbara H. ein Schreiben, dass die Ferkel bis 1. August weg müssen.

Bei Wiener Wohnen beruhigte man, der Brief sei nur deswegen ergangen, weil man Wildschweine und nicht Minischweine vermutet habe. Das habe sich im Kontakt mit der Mieterin schnell geklärt. Am Zug war aber das Veterinäramt der Stadt Wien, das auch noch über den Fall entscheiden musste.

Entwarnung

Hier gibt es nun ebenfalls Entwarnung. "Eine Abnahme der Tiere stand nie im Raum", heißt es von der Magistratsabteilung 60 (Veterinärdienste und Tierschutz). Es gehe einzig "um die klare Einhaltung von Auflagen im Sinne der Tiere". Heißt: Eine fachkundige Person muss die Tiere regelmäßig betreuen und sie brauchen einen entsprechenden Platz, eine Suhle und Co.

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Auch habe es Auflagen gegeben, etwa ein loses Kabel beim Pool der Familie, in das die Tiere hätten beißen können, zu entfernen. Die Familie erhalte nun schriftlich einen Verbesserungsauftrag. Wird dieser erfüllt, hat sich die schweinische Aufregung um die Hietzinger Minipigs erledigt. (rfi)

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