Amtsbekannter Räuber (13) nach Messer-Überfall gestellt

Der Teenager drohte mit einem Messer. Symbolbild
Der Teenager drohte mit einem Messer. SymbolbildBild: iStock
Die Wiener Polizei konnte am Dienstag nach gleich zwei brutalen Raubüberfällen die mutmaßlichen Täter schnappen – einer ist erst 13 Jahre alt.

Der erste Überfall ereignete sich gegen 2.20 Uhr im Esterhazypark (6.) beim "Haus des Meeres". Ein 33-jähriger Inder soll einem 41-jährigen Mann mit einer Glasflasche auf den Kopf geschlagen haben. Danach raubte er dem Verletzten Bargeld und Wertgegenstände und trat die Flucht an.

Beamte des Stadtpolizeikommandos Margareten konnten den 33-Jährigen im Zuge einer Sofortfahndung anhalten und festnehmen.

Bei dem Tatverdächtigen wurde eine geringe Menge Suchtmittel (Heroin) sowie weitere Wertgegenstände, die auf mögliche andere Taten hinweisen könnten, sichergestellt.

Das Opfer wurde von der Berufsrettung Wien notfallmedizinisch erstversorgt und mit Kopfverletzungen in ein Krankenhaus gebracht.

Täter (13) sofort wiedererkannt

Der zweite Überfall soll durch einen amtsbekannten Unmündigen verübt worden sein. Der 13-Jährige soll gegen 19.30 Uhr in der Breitenfurter Straße (12.) einen 17 Jahre alten Passanten überfallen haben.

Dabei bedrohte er das Opfer mit einem Butterfly-Messer und forderte Bargeld.

Der 17-Jährige nutzte seine längeren Beine und flüchtete. Als er die Polizei verständigte, war sofort klar, wer der Räuber war.

"Auf Grund der Personsbeschreibung war den Beamten der unmündige Tatverdächtige sofort bekannt", teilt die Landespolizeidirektion Wien mit.

Die Polizisten trafen den 13-Jährigen an seiner Wohnadresse an und nahmen ihn zur Befragung mit aufs Revier. Dorzt zeigte sich der junge Mann geständig und wurde einem Erziehungsberechtigten übergeben.

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