Amy Winehouse: Rekordbesuch in Wien

Bild: EPA

Rund 22.000 Menschen haben die Ausstellung "Amy Winehouse: Ein Familienporträt" im Museum am Judenplatz in Wien besucht. Damit ist sie die bestbesuchte Schau in der Geschichte des Museumsstandorts, wie das Jüdische Museum am Donnerstag mitteilte. Die der 2011 verstorbenen Musikerin gewidmete Ausstellung war seit März zu sehen.

Rund 22.000 Menschen haben die Ausstellung "Amy Winehouse: Ein Familienporträt" im Museum am Judenplatz in Wien besucht. Damit ist sie die bestbesuchte Schau in der Geschichte des Museumsstandorts, wie das Jüdische Museum am Donnerstag mitteilte. Die der 2011 verstorbenen Musikerin gewidmete Ausstellung war seit März zu sehen.

Die Schau toppte die Warhol-Ausstellung aus dem Jahr 2012 über "Jüdische Genies", bei der das Museum mehr als 20.000 Besucher begrüßen konnte. "Ich freue mich, dass wir so viele Menschen für die weniger bekannten Seiten der viel zu früh verstorbenen Künstlerin interessieren konnten", betonte Museumsdirektorin Danielle Spera in einer Aussendung.

Man habe den Besuchern die Leidenschaft der Künstlerin für Musik, Mode und London, aber auch für die jüdische Tradition näher gebracht. Nach der Amy Winehouse-Ausstellung widmet sich das Museum am Judenplatz ab 10. September der verlorenen Welt von gestern - im Rahmen der Fotoausstellung "Das Südbahnhotel. Am Zauberberg der Abwesenheit". Das Haus am Semmering war bis 1938 eine beliebte Sommerfrische prominenter Künstler wie Arthur Schnitzler, Peter Altenberg, Gustav Mahler, Franz Werfel oder Stefan Zweig.

Statue für Winehouse in London

Eine lebensgroße Statue von Amy Winehouse soll weiters in London bald an die englische Sängerin erinnern. Die Figur mit der typischen hohen Winehouse-Frisur soll am 14. September enthüllt werden, dem Geburtstag des mit nur 27 Jahren gestorbenen Popstars ("Back to Black").

"Jetzt wird Amy für immer sehen können, was sich in ihrer Heimatstadt tut", zitierte die britische Nachrichtenagentur PA am Donnerstag Amys Vater Mitch Winehouse. Die Statue soll im trendigen Stadtteil Camden Town stehen. "Die Familie wollte immer ein Denkmal für sie an dem Ort haben, den sie am meisten liebte", sagte der Vater.

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