Sie war gegen das Konzert

Belgrad-Drama: Stylistin von Winehouse bricht Schweigen

Naomi Parry war die einzige, die Amy Winehouse vom fatalen Belgrad-Auftritt abhalten wollte. Jetzt packt sie aus – und erhebt schwere Vorwürfe.
Heute Entertainment
29.04.2026, 11:40
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Es war der Auftritt, der Amy Winehouses Absturz besiegelte: Im Juni 2011, wenige Wochen vor ihrem Tod, stand die Sängerin sichtlich betrunken auf der Bühne in Belgrad. Das Publikum buhte sie aus – ein öffentliches Debakel.

Jetzt hat sich Amys enge Freundin und Stylistin Naomi Parry erstmals ausführlich zu jenem schicksalhaften Abend geäußert. Ihr Urteil ist vernichtend.

"Ich war die einzige Person, die sie angefleht hat, Amy nicht auf die Bühne zu schicken", erklärte die heute 40-Jährige. "Ich konnte nicht einmal zuschauen, es war unerträglich. Unmenschlich. Das war der Auslöser für den Absturz, der sie das Leben kostete. Sie war so gebrochen davon."

Rechtsstreit mit Amys Vater

Die Stylistin hatte für die damalige Tour zwölf Kleider entworfen, darunter das Neckholder-Kleid mit Bambusprint, das Amy beim Belgrad-Konzert trug. Nach dem Tod der Sängerin widmete sich Naomi dem Erhalt von Amys Erbe.

Zuletzt geriet sie in einen erbitterten Rechtsstreit mit Amys Vater Mitch Winehouse (75). Dieser beschuldigte Naomi und deren Freundin Catriona Gourlay, Gegenstände aus dem Nachlass heimlich versteigert zu haben. Ein Londoner High Court wies die Klage nun vollständig ab.

Richterin urteilt hart über Mitch

Richterin Sarah Clarke bezeichnete Mitch als "unzuverlässigen Zeugen" und "zu aggressiven Reaktionen neigend". Naomi beschreibt sein Verhalten als geprägt von "Schreien, Aggression und Einschüchterung" – und kritisiert, dass es gegenüber Amy an Mitgefühl gemangelt habe.

Amy Winehouse starb am 23. Juli 2011 im Alter von 27 Jahren an einer versehentlichen Alkoholvergiftung in ihrem Haus in Camden. Nur drei Tage zuvor hatte sie noch gemeinsam mit ihrer Patentochter Dionne Bromfield auf der Bühne getanzt.

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