Mitch Winehouse (75) wollte zwei Freundinnen seiner Tochter Amy Winehouse verklagen, weil diese Kleidungsstücke und Erinnerungen der verstorbenen Sängerin versteigert hatten. Doch der Rechtsstreit endete für den Vater in einem teuren Desaster.
Die beiden Frauen Naomi Parry (41), einst Stylistin von Amy, und die ehemalige Mitbewohnerin Catriona Gourlay (41) hatten zwischen 2021 und 2023 rund 150 Gegenstände verkauft – darunter Handtaschen, Kleider und Schmuck.
Wie bunte.de unter Berufung auf die Nachrichtenagentur PA berichtet, ordnete eine britische Richterin nun an, dass Mitch Winehouse innerhalb von zwei Wochen rund 960.000 Pfund (etwa 1,1 Millionen Euro) an die beiden Frauen zahlen muss.
Richterin Sarah Clarke ging hart mit dem Kläger ins Gericht: Mitch Winehouse habe von Anfang an von den Verkäufen gewusst und die Frauen erst im Nachhinein auf "aggressive und unangenehme Weise" auf Geld verklagt.
Besonders schwer wog für die Richterin, dass Winehouse dies "zwei jungen Frauen" angetan habe, die Amy stets "loyal zur Seite gestanden" hätten.
Die Sängerin war am 23. Juli 2011 im Alter von nur 27 Jahren an einer Alkoholvergiftung gestorben. Mit Hits wie "Rehab" und "Back to Black" wurde sie zur Musik-Ikone.