Anabolika-Großfund, weil Autofahrer Benzin ausging

Bild: Polizei
Einem Slowaken (35) ging um 2.35 Uhr am Dienstag auf der Wiener Außenring Autobahn (A21) der Sprit aus. Er stellte sein Fahrzeug am Pannenstreifen ab - wo die eintreffende Polizei einen spektakulären Fund machte.
In Fahrrichtung Westautobahn blieb das Fahrzeug bei Perchtoldsdorf am Pannenstreifen hängen. Ein Verkehrsmanager der Asfinag meldete die vermeintliche Panne der Polizei. Als diese eintraf, klagte der 35-jährige Lenker über Schmerzen in der Schulter und machte einen verwirrten Eindruck. Er wurde vom Rettungsdienst in das Landesklinikum Baden gebracht und dort ambulant behandelt.

 

Der 35-Jährige konnte keinen Führerschein vorweisen, da er nicht im Besitz einer gültigen Lenkberechtigung ist. Bei der Durchsuchung des Fahrzeuges wurden im Kofferraum, auf der Rückbank und unter dem Fahrersitz illegale Medikamente und Substanzen zum Einnehmen sowie zum Spritzen – insgesamt rund 8.000 Tabletten und rund 200 Ampullen – sichergestellt.

 

Bei den sichergestellten Anabolika handelt es sich um Präparate, deren Wirkstoffe nach der Verbotsliste zum Anti-Doping-Bundesgesetz (ADBG) verboten sind. Bedienstete des Ermittlungsbereiches Umweltkriminalität führten die Einvernahme des Beschuldigten durch, wobei dieser angab, dass alles für seinen Eigenbedarf bestimmt sei. Der Slowake wurde angezeigt.

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