Andrea Bocelli wird Donald Trump kein Ständchen singen

Andrea Bocelli wird definitiv nicht bei Donald Trumps Amtseinführung singen. Der Opernsänger sollte - zumindest wenn es nach Trumps Team gegangen wäre - beim politischen Ereignis für die musikalische Unterhaltung sorgen, sagte nach heftigem Protest im Netz nun allerdings ab.

Nachdem laut wurde, dass Andrea Bocelli bei der offiziellen Amtseinführung von Donald Trump singen solle, formierte sich rasch eine "Boycott Bocelli"-Bewegung auf vielen Social-Media-Kanälen. 

. if you sing at Trump's coronation.? Please don't.??
— SaveUS(A) (@care4democracy)


Surely Andrea Bocelli isn't considering performing for Trump's inauguration? If so then is on!
— Anna (@TallyAnnaE)
Ein Insider erklärte laut "Page Six" nun: "Bocelli hat gesagt, er macht den Auftritt auf keinen Fall. Er hat viel zu viel Gegenwind bekommen und Nein gesagt."

Niemand will für Trump singen

Somit muss der neue US-Präsident eine weitere Absage hinnehmen. Denn auch die Nachricht, dass zu Ehren Trumps singen soll, wurde schnell dementiert. Sein Sprecher erklärte der britischen Rundfunkanstalt "BBC": "Darin liegt kein einziges Körnchen Wahrheit." 

Das wäre auch sehr überraschend gekommen, immerhin hatte es schon vorher Reibereien zwischen dem Musik-Urgestein und Trump gegeben. Der 70-Jährige hatte Elton Johns Hits "Rocket Man" und "Tiny Dancer" ohne Erlaubnis für seine Kampagnen verwendet. Im Oktober sagte der Musiker daraufhin: "Wir brauchen Menschlichkeit im Weißen Haus, keinen Barbaren."

Auch die "Rolling Stones" oder Bruce Springsteen verboten dem Unternehmer, ihre Songs für den Wahlkampf zu nutzen. Wer nun tatsächlich bei Trumps Amtseinführung am 20. Januar singt, bleibt noch offen - gemeldet hätte sich aber immerhin die 16-jährige Jackie Evancho, die im Jahr 2010 den zweiten Platz bei "America's Got Talent" erreicht hat. 

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