Gabalier verunglimpfte bei Gig "Standort" & "Flater"

Andreas Gabalier am 15. Dezember 2018 auf der Bühne der Wiener Stadthalle.
Andreas Gabalier am 15. Dezember 2018 auf der Bühne der Wiener Stadthalle.Bild: picturedesk.com, Starpix
Vor knapp 15.000 Konzertbesuchern teilte der Volks-Rock'n'Roller kräftig gegen kritische Medien aus.

Österreichs "Töchter" haben für Andreas Gabalier nichts in der Bundeshymne verloren. Dafür war im Musikvideo zu "Hallihallo" ein Platzerl frei - mit vier seiner Landsfrauen wälzte sich der steirische Sänger im Heu, dann träumte er beim Melken eines prall gefüllten Euters vom Dirndl-Dekolleté einer großbusigen Alm-Schönheit.

Was Gabalier als traditionsverbunden darstellt, erscheint vielen seiner Kritiker als rückständig und sexistisch. Wie ihn die Zeitungen "Standard" und "Falter" darstellten, scheint dem selbsternannten Volks-Rock'n'Roller besonders auf den Magen geschlagen zu haben. Bei seinem Konzert am 15. Dezember in der Wiener Stadthalle teilte er jedenfalls kräftig Seitenhiebe aus.

"Undercover in der Halle"

Einem Bericht des "Kurier" zufolge zog Andreas Gabalier vor 14.500 Zuschauern über "Standort" und "Flater" her, sprach von Redakteuren, die "undercover in der Halle" und auf "verheerende Geschichten" aus seien. Da "Traditionen nichts für sie sind", hätten ihre Chefredakteure außerdem zu Weihnachten "nichts zu tun".

Sein Publikum lobte Gabalier dafür, sich eine "eigene Meinung gebildet" zu haben. Sähe man Österreicher in "Dirndlkleid" und "Lederhosen" in der Öffentlichkeit, sei "die Welt noch in Ordnung."

Einladung

Verheerende Geschichten waren bisher übrigens nicht zu lesen, dafür lud "Falter"-Chefredakteuer Florian Klenk Gabalier via Twitter zum "Streitgespräch" ein:

(lfd)

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