Andrew Mountbatten-Windsor (66) kommt nicht zur Ruhe: Die City of London Corporation prüft, ob sie ihm die "Freedom of the City of London" entziehen kann. Es handelt sich um eine der höchsten Auszeichnungen, die die britische Hauptstadt zu vergeben hat.
Andrew erhielt die Ehrung 2012 durch Erbrecht, da sein Vater Prinz Philip bereits seit 1948 Freeman gewesen war.
Im Zuge der anhaltenden Diskussion um Andrews Verbindungen zum verurteilten Pädophilen Jeffrey Epstein wurde er bereits im April gebeten, den Titel freiwillig zurückzugeben.
Doch Andrew reagierte auf das Schreiben nicht und bestreitet bis heute jegliches Fehlverhalten, schreibt Promiflash unter Berufung auf das Magazin "Hello!".
Da es bislang keine gesetzliche Grundlage gibt, die Auszeichnung zwangsweise zu entziehen, arbeitet die City of London Corporation nun an einem entsprechenden Verfahren.
Sollte der neue Gesetzentwurf verabschiedet werden, könnten die gewählten Mitglieder künftig über den Entzug der Auszeichnung abstimmen. Die Stadt zeigte sich "zutiefst enttäuscht", dass Andrew der Aufforderung nicht nachgekommen sei.
Die Gedanken seien weiterhin bei "den Opfern und Überlebenden von Jeffrey Epstein sowie bei allen Opfern sexuellen Missbrauchs und sexueller Ausbeutung", hieß es in einer Erklärung. Für Andrew ist es der nächste Rückschlag nach dem Verlust seiner royalen Titel und dem Umzug von der Royal Lodge auf das Sandringham Estate.