Android "Marshmallow" bringt mehr Datenschutz & Akku

Auf "KitKat" und "Lollipop" folgt "Marshmallow": Google hat den Namen des neuen Android-Betriebssystems enthüllt. Die Version 6.0 kursierte seit der Entwicklerkonferenz Google I/O im Mai unter dem Projektnamen "M". Das neue Betriebssystem soll die Marktführerschaft noch weiter ausbauen - Statistiken zufolge hat Android bereits jetzt einen Marktanteil von 80 Prozent am Smartphone-Sektor.

Auf "KitKat" und "Lollipop" folgt "Marshmallow": -Sektor.

Das Hauptaugenmerk liegt bei "Marshmallow" auf der Ausbüglung vergangener Fehler, was zu einem verbesserten Bedienerlebnis führen soll. Die Neuerungen lassen sich laut Google-Entwicklern auf sechs Schwerpunkte eingrenzen:

1) Rechteeinstellungen bei Apps

Was viele User bisher störte war, dass man Apps alle Rechte und Zugriffe auf die Daten geben musste, um sie verwenden zu können. Das ändert sich nun. Einzelnen Apps können künftig gewisse Zugriffe verweigert werden, etwa auf Kamera, Mikrofon und Kontakte.

2) Browser und Apps wachsen zusammen

"Marshmallow" verschmilzt Chrome und Apps miteinander. Browser-Tabs können zum einen so gestaltet werden, dass sie als App erscheinen. Wechsel zwischen Apps und Browser werden dann nicht mehr nötig. Und: Auch die manuelle Auswahl, ob ein Link im Browser oder der App geöffnet wird, fällt dadurch weg.

3) Android Pay

Mit "Marshmallow" kommt ein Bezahldienst, der via Near Field Communication funktioniert. Google gab bekannt, dass jedoch erst einmal nur Unternehmen in den USA mitziehen, der Rest der Welt soll folgen. Auf Sicherheit wurde großer Wert gelegt, der Bezahldienst soll nur eine virtuelle Kontonummer übermitteln.

Auf der nächsten Seite: Die drei weiteren Schwerpunkte von "Marshmallow" 

4) Fingerabdruck-Technik

Mit den verschiedenen Techniken von Samsung und Co. soll Schluss sein, Google will eine einheitliche Fingerabdruck-Technik anbieten. Bekannt ist bis jetzt nur, dass das Smartphone mit dem Fingerabdruck entriegelt und auch der Bezahlvorgang bei Android Pay durchgeführt werden kann.

5) Energie-Verbesserungen

Eine "Doze" genannte Funktion soll Apps in einen Standby-Modus versetzen, wenn das Display abgeschaltet ist. Dadurch soll jede Menge Akku gespart werden. Alternativ kann man auch selbst bestimmen, welche Apps trotzdem aktiv bleiben sollen. Und: Ein neuer Stecker soll ein falsches Anstecken der Stromzufuhr verhindern.

6) "Now on tap"

Neben Multi-Window-Funktionen und einer Menge individueller Einstellungen ist das "Now on tap"-Feature interessant. Beispiel: Schreibt man mit einem Freund über das Abendessen, muss man den Messenger nicht mehr verlassen, um die Speisekarte eines Lokals zu checken oder eine Reservierung vorzunehmen.

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