Androsch: "Regierung nun unter massivem Druck"

Ex-Finanzminister Hannes Androsch hat im Gespräch mit Heute.at die Auswirkungen einer Herabstufung der Bonitätsstufe Österreichs als dramatisch geschildert. "Die Bundesregierung steht nun unter massivem Zugzwang", führte der Finanz-Experte aus.

Ex-Finanzminister Hannes Androsch hat im Gespräch mit Heute.at die Auswirkungen einer als dramatisch geschildert. "Die Bundesregierung steht nun unter massivem Zugzwang", führte der Finanz-Experte aus.

Für Österreich bedeutet der Triple-A-Verlust einen Anstieg der ohnehin schon hohen Zinszahlungen, so Androsch. Damit drohe die Schuldenlast auf lange Sicht zu explodieren. "Es wird künftig mehr Geld notwendig sein, um unsere Schulden zu bezahlen", fasste der Ex-Finanzminister die Entwicklungen für Heute.at zusammen.

"Regierung muss handeln"

Dieses Geld fehle dann woanders im Budget. Ein Umstand, angesichts dessen Androsch auf Reformen drängt. "Nun ist es höchste Zeit für die Bundesregierung, die Ärmel hochzukrempeln und den Schuldenberg abzubauen." Dieses Vorhaben gestalte sich mit einer Herabstufung Österreichs nun noch schwieriger, sagte Androsch.

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