Angekettete Kühe müssen im eigenen Kot schlafen

"G'sunde Tiere" sehen anders aus: Tierschützer deckten hygienische Mängel auf drei Höfen im Bezirk Waidhofen/Thaya auf. Anzeige wurde erstattet.
Die Rinder müssen in ihrem eigenen Kot schlafen. Dicke Eisenketten bohren sich in ihre Köpfe und bei manchen Tieren wurden sogar die Beine mit Schnüren fixiert. Die Bilder, welcher der "Verein RespekTiere"machte, sprechen für sich. Die Aufnahmen stammen von drei Höfen aus dem Bezirk Waidhofen an der Thaya.

Ein Stier ist mit den Hörnern angekettet - was zwar nicht verboten ist - aber: "Die Kette ist viel zur kurz. Das Tier kann nicht einmal einen Schritt nach vorne oder hinten machen", so Tom Putzgruber vom "Verein RespekTiere".

"Für sowas gibt es keine Entschuldigung"

Die Tierschützer sehen in den zahlreichen Ausnahmeregelungen von Anbindehaltung einen gravierenden Mangel im Tierschutzgesetz. "Aber trotzdem muss ein hygienischer und trockener Platz für die Rinder vorhanden sein. Das was wir hier gesehen haben ist einfach katastrophal. Hierfür gibt es keinen Entschuldigungsgrund", so der Tierschützer. Jetzt wurden die Landwirte bei der Behörde wegen Mängeln in der Rinderhaltung angezeigt

Ironie: An einer Stalltür war ein Schild angebracht: "G'sunde Tiere. Da schau'n wir drauf" - ob das die Tiere auch so sehen, die Tierschützer bezweifeln das.

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