Angeklagter (29) "versteckt" sich unter Zuschauern

Bild: Harald Dostal

Brisanter Prozess in Linz: Ein 29-Jähriger musste sich am Donnerstag vor Gericht verantworten, weil er im Vorjahr bei einer Demo für mehr Menschlichkeit den Hitlergruß gemacht haben und "Heil Hitler" gerufen haben soll.

Brisanter Prozess in Linz: Ein 29-Jähriger musste sich am Donnerstag vor Gericht verantworten, weil er im Vorjahr bei einer Demo für mehr Menschlichkeit den Hitlergruß gemacht haben und "Heil Hitler" gerufen haben soll.
Kleinlaut und unauffällig gab sich der 29-Jährige hingegen am Donnerstag vor Gericht. Vor Prozessbeginn "versteckte" sich der Angeklagte auf den Zuschauerplätzen. Erst als er aufgerufen wurde, gab sich der unscheinbare Mann mit dem dunkel gefärbten Haar und der Funktionsjacke zu erkennen.

Eine andere Seite zeigte Christopher R. bei einer Demo im September vergangenes Jahr: 5.000 Menschen gingen damals bei einer "Linz gegen Rechts"-Demo auf die Straße und setzten sich für mehr Menschlichkeit ein.

Kurz vor dem Ende der Demo beim Linzer AEC störten FPÖ-Fans (einige hatten Plakate) den Umzug, provozierten die Teilnehmer verbal – wie ein Video zeigt:



Unter den Störenfrieden soll auch Christopher R. (29) gewesen sein. Er fiel damals auf, weil er einen Hitlergruß gemacht und laut "Heil Hitler" gerufen haben soll.

Der Angeklagte wurde am Donnerstag rechtskräftig zu einem Jahr bedingt verurteilt.

 

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