Angeklagter will für Kinder des Opfers sorgen

Dass er bei einem Trinkgelage im Währinger Cottage-Viertel zwei Kindern den Vater nahm und seinen eigenen Stiefbruder tötete, setzt dem Wiener Bankvorstand Andreas S. massiv zu.

"Er sitzt in Haft und leidet", sagt sein Anwalt Philipp Winkler, der jede Mordabsicht bestreitet: "Mein Mandant hatte über zwei Promille. Der Schuss hat sich beim Spielen mit der Waffe gelöst – ein Unglück, aber der Schütze hatte absolut kein Motiv, sich mit seinem Stiefbruder immer gut verstanden und ihm eine Woche vor der Tragödie eine Gehaltserhöhung verschafft."

Nun bangt der Banker um seinen eigenen Job, erzählte er seinem Verteidiger: "Wenn ich noch lange in U-Haft bleibe, schmeißen sie mich raus. Dann bin ich ruiniert." Und mit ihm die Kinder seines toten Bruders, "für die ich selbstverständlich immer gut sorgen werde."

coi

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