Angela Davis – Portrait of a Revolutionary

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Eine hochintelligente und gebildete Frau wird, dank ihrer kommunistischer Gesinnung, zum Staatsfeind Nr. 1 in den USA.
Davis war rhetorisch präzise ohne populistische und einfache Slogans, und nicht bereit dem zunehmenden Druck durch Politik, Polizei und öffentliche Meinungsmache nachzugeben. Sie wird zur "Terroristin" und "Staatsfeindin Nr. 1" stilisiert und 1970 schließlich verhaftet.

Yolande du Luart, in den späten 1960er Jahren Filmstudentin an der UCLA, sprach Davis an, ob die Filmklasse einen Dokumentarfilm über sie drehen könne.

Angela Davis hatte bei Max Horkheimer und Theodor W. Adorno in Frankfurt studiert und war an der UCLA als Expertin für europäische Philosophie, Existenzialismus und Marxismus angestellt.

Durch eine gezielte Kampagne wurde öffentlich, dass der Lehrkörper der Uni ein Mitglied der Kommunistischen Partei beheimatete. Davis geriet ins Kreuzfeuer und bekannte sich schließlich öffentlich zu ihrer politischen Überzeugung und Mitgliedschaft. Dies führte zu ihrer Entlassung durch den Verwaltungsrat der Universität, zu dem damals auch Ronald Reagan gehörte.
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