Jolie besuchte ehemalige IS-Hochburg Mossul

Die Schauspielerin machte sich in ihrer Funktion als UNHCR-Sonderbotschafterin ein Bild der völlig zerstörten Stadt.

Vor knapp einem Jahr wurde die nordirakische Stadt Mossul nach jahrelanger IS-Terrorherrschaft befreit. Viele der von den islamistischen Truppen geflohenen Bewohner wollen wieder zurückkehren. Doch die einstige Metropole am Ufer des Tigris liegt nach wie vor in Trümmern.

Oscar-Preisträgerin Angelina Jolie ist nun als Sondergesandte des UN-Flüchtlingshilfswerks UNHCR nach Mossuk gereist, um sich vor Ort ein Bild der Lage machen zu können. Am Samstag besuchte sie dort auch Familien.

"Die Menschen hier haben alles verloren: Ihr Zuhause ist zerstört. Sie leiden Not", wird die 43-Jährige auf der Homepage der UNHCR zitiert. Mossul zeige "die schlimmste Zerstörung, die ich in all den Jahren gesehen habe, seit ich mit dem UNHCR zusammenarbeite", so Jolie weiter, die mit ihrem Besuch die internationale Staatengemeinschaft daran erinnern will, dass die Menschen im Irak zwar von der Geißel des IS befreit worden sind, ihr Leid aber nach wie vor anhält. (baf)

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