Angelina Jolie hält vor UN Missbrauchs-Wutrede

"Ein Mann, der Frauen schlecht behandelt, ist nicht nur sexbesessen. Er missbraucht." Angelina Jolie fand klare Worte.
Harvey Weinstein ist zur Zeit überall. Sogar bei den Vereinten Nationen. Am Mittwoch sprach Angelina Jolie vor der UN Peacekeeping Defense Ministerial Conference in Vancouver, Kanada.

Die 42-Jährige ging auf die aktuellen Vorwürfe gegen ihre Hollywood-Kollegen Harvey Weinstein und Kevin Spacey ein und appellierte für härteres Durchgreifen: "Sexuelle Gewalt kommt überall vor: in der Industrie, in der ich arbeite, in Firmen, in Universitäten, in der Politik, im Militär und überall in der Welt.

Verbrechen gegen Frauen werden viel zu oft wird es mit einem Lachen abgetan und dargestellt, als seien sie nur ein kleiner Angriff einer Person, die sich selbst nicht kontrollieren könne. Als sei es eine Krankheit oder ein übertriebenes sexuelles Bedürfnis. Aber ein Mann, der eine Frau schlecht behandelt, ist nicht sexbesessen. Er missbraucht."

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Angelina Jolie machte schon im Oktober öffentlich, dass auch zu Harvey Weinsteins Opfern gehört. Sie habe andere Frauen vor ihm gewarnt. "Ich habe in meiner Jugend schlechte Erfahrungen mit Harvey Weinstein gemacht. Deshalb entschied ich mich dazu, nie wieder mit ihm zusammenzuarbeiten und andere zu warnen. Dieses Benehmen anderen Frauen gegenüber - egal in welchem Bereich und in welchem Land - ist nicht akzeptabel."

(lam)

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