Angelina Jolie kämpft gegen sexuelle Gewalt

Bild: Reuters

Unter der Leitung von Hollywood-Star Angelina Jolie und Großbritanniens Außenminister William Hague hat am Dienstag in London eine Konferenz zu sexueller Gewalt in Kriegsgebieten begonnen. Vier Tage lang werden Politiker, Experten und Interessierte im Zuge der Zusammenkunft darüber diskutieren, wie sexuellen Gewaltverbrechen langfristig vorgebeugt und Opfern geholfen werden kann.

und Großbritanniens Außenminister William Hague hat am Dienstag in London eine Konferenz zu sexueller Gewalt in Kriegsgebieten begonnen. Vier Tage lang werden Politiker, Experten und Interessierte im Zuge der Zusammenkunft darüber diskutieren, wie sexuellen Gewaltverbrechen langfristig vorgebeugt und Opfern geholfen werden kann.

"Vergewaltigung als Kriegswaffe ist eines der erschütterndsten und brutalsten Verbrechen gegen Zivilisten", sagte Jolie auf einer vergangenen Konferenz über sexuelle Gewalt in Konflikten. "Das ist so unmenschlich, dass es praktisch unmöglich ist, darüber zu sprechen."

48 Außenminister und 600 Regierungsvertreter aus 113 Nationen haben sich angekündigt, dazu mehr als 100 Nicht-Regierungsorganisationen und Unterstützer. Nach Angaben der britischen Regierung ist es das bisher größte Treffen zum Thema sexuelle Gewalt im Krieg. Am Rande des Gipfels will sich Hague am Donnerstag mit seinem nigerianischen Amtskollegen und weiteren Regierungsvertretern treffen, um über das Vorgehen gegen die zu beraten.

Angelina Jolie kämpft gegen sexuelle Gewalt 

Jolie macht sich seit Jahren Im Zuge ihres humanitären Engagements legt die 39-Jährige seit jeher einen besonderen Fokus auf den Kampf gegen sexuelle Gewalt in Kriegsgebieten. "Ich hoffe, dass in ein paar Jahren, wenn irgendwo Krieg ausbricht, jene, die erwägen, einen Mann, eine Frau oder ein Kind zu vergewaltigen, sich der Konsequenzen ihrer Aktionen sehr bewusst sein werden", beschrieb Jolie kürzlich im "Guardian" das Ziel ihrer Arbeit.

Den Anstoß für ihre Wohltätigkeit gaben die Dreharbeiten zum Action-Film "Tomb Raider", die im Jahr 2008 in Kambodscha stattfanden. "Ich begann zu reisen und realisierte, dass soviel passierte, von dem ich nichts wusste", sagte sie dem Magazin "National Geographic".

2001 nahm die US-Amerikanerin ihre Arbeit als Sonderbotschafterin des Flüchtlingshilfswerks UNHCR auf und war seither immer wieder in Krisen- und Kriegsgebieten, um sich für den Schutz der Menschenrechte einzusetzen.

zugunsten humanitärer Hilfe

Angelina Jolie will sich künftig noch mehr als bisher der humanitären Arbeit widmen. "Ich hatte eine wundervolle Karriere", prognostizierte sie in der Pressekonferenz zu ihrem neusten Film . "Ich bin sicher, dass es noch mehr Filme gibt, aber ich möchte mich aufs Schreiben und die Regiearbeit konzentrieren und vor allem auf meine UN-Arbeit."

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