Angelina Jolie leugnet Casting-Terror

Die Schauspielerin und Regisseurin soll grausame Methoden bei der Besetzung ihres Films "First They Killed My Father" angewandt haben.
Das Biopic-Drama basiert auf dem gleichnamigen Buch von Loung Ung und erzählt von den Grauentaten der Roten Khmer in Kambodscha. Der Film wird im September auf Netflix veröffentlicht.

Laut "Vanity Fair" wurden kambodschanische Kinder zum Casting gebeten und dazu verleitet, auffällig platzierte Banknoten in die eigenen Taschen zu stecken. Dabei "ertappte" man die Kinder und zwang sie preiszugeben, weshalb sie Geld benötigten. Die junge Srey Moch bekam die Rolle schließlich.

"Moch war das einzige Kind, das das Geld eine sehr, sehr lange Zeit lang angestarrt hat", wird Jolie von "Vanity Fair" zitiert. "Als sie gezwungen wurde, es zurückzugeben, wurde sie von Emotionen übermannt. All diese verschiedenen Dinge kamen zurückgeflutet. Als sie später gefragt wurde, wofür das Geld war, sagte sie, ihr Großvater wäre gestorben, und sie hatten nicht genug Geld für ein schönes Begräbnis."

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Nun äußerte sich Jolie selbst zu den Vorwürfen: "Die Andeutung, dass Kindern während eines Vorsprechens Geld abgenommen wurde, ist falsch und bestürzend. Ich wäre außer mir, wenn das passiert wäre." Es soll sich lediglich um eine "Übung in einer Improvisation" gehandelt haben.

Das Statement der Regisseurin wurde von "Variety" veröffentlicht und kann HIER in voller Länge und Originalsprache nachgelesen werden.



(lfd)

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