Not-OP rettet angeschossene Katzen-Mama und ihre Babys

Schock in der oberösterreichischen Gemeinde St. Pantaleon, Bezirk Braunau, am Montag. Eine schwangere Katze war verletzt aufgefunden worden.

Die kleine "Angel" wurde offenbar von einem Tierhasser mit einem Luftdruckgewehr angeschossen. Das Projektil steckte genau im Bereich ihrer Wirbelsäule – "Heute" berichtete.

Als der Wiener Chirurg Daniel Eschlböck von der Wiener Tierklinik Breitensee die Medienberichte über den Vorfall sah, schlug er sofort Alarm.

Operation notwendig

Die schwarze Katze müsse schnellstmöglich operiert werden, weil es sonst zu einer Verschlechterung des Zustandes kommen könne und dadurch ernste Probleme bei der Geburt von Angels Babys und bleibende Schäden zu befürchten seien.

Gleich am Donnerstag früh wurde der Stubenpanther daher vom Pfotenhilfe-Team nach Wien gebracht und umfangreich untersucht. Eine Herausforderungen bei der Behandlung war die Narkose, diese musste genau gesetzt werden, damit die Babys keinen Schaden erleiden.

Am Freitagabend kam dann die Erfolgsnachricht: Angel hat die schwierige OP gut überstanden und eine Ultraschalluntersuchung ergab, dass auch die Babys wohlauf sind.

Hinweise auf Tierhasser 

"Einer komplikationsfreien Geburt steht somit nichts mehr im Wege, und Angel wird sich wieder normal bewegen können. Und auch das Risiko einer Querschnittlähmung ist damit aus der Welt geschafft", ist Pfotenhilfe-Geschäftsführerin Johanna Stadler erleichtert. "Wir sind Mag. Eschlböck, der schon zahlreiche schwierige chirurgische Eingriffe an unseren Tieren gemeistert hat, äußerst dankbar."

In den letzten Tagen sind verschiedene mehr oder weniger konkrete Hinweise auf mögliche Täter bei der Pfotenhilfe eingegangen, die gesammelt an die Polizei weitergegeben werden. Der Verein hatte 1.000 Euro Belohnung für sachdienliche Hinweise ausgelobt.

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