Die in der Halloween-Nacht in Großhöflein (Bezirk Eisenstadt-Umgebung) von einem Mann angeschossene 13-Jährige darf am Mittwoch das Spital verlassen. Das Projektil wird vorläufig nicht aus dem Oberschenkel entfernt. Gegen einen Verdächtigen ist am Montag die Untersuchungshaft verhängt worden.
Die in der Halloween-Nacht in Großhöflein (Bezirk Eisenstadt-Umgebung) von einem 13-Jährige darf am Mittwoch das Spital verlassen. Das Projektil wird vorläufig nicht aus dem Oberschenkel entfernt. Gegen einen Verdächtigen ist am Montag die Untersuchungshaft verhängt worden.
Die getroffene 13-Jährige befindet sich seit dem Vorfall im Spital. Es geht ihr den Umständen entsprechend gut. Am Mittwoch darf sie das Krankenhaus der Barmherzigen Brüder in Eisenstadt voraussichtlich verlassen.
Projektil bleibt vorerst im Körper
Das Projektil, das die 13-Jährige in den linken Oberschenkel traf, wird einer Krankenhaus-Sprecherin zufolge vorerst nicht entfernt: "Sie hat Glück gehabt, so, wie es jetzt liegt, dass es keinen Schaden bei den Gefäßen angerichtet hat."
Jedoch ist weiterhin unklar, ob sie ihre Karriere als Läuferin, in der sie bereits zahlreiche Preise gewann, fortsetzen kann. "Caroline stand mitten im Training für die Hallensaison", so Mutter Ursula.
Burgenländer in U-Haft
Der Burgenländer wird des versuchten Mordes beziehungsweise der absichtlichen, schweren Körperverletzung verdächtigt. Die U-Haft wurde für 14 Tage verhängt. Innerhalb dieses Zeitraums muss eine Haftprüfungsverhandlung stattfinden.
Motiv unklar
Zu den Umständen der Schussabgabe, die der Mann gestanden hat, geben sich die Behörden weiterhin bedeckt. Nun wird untersucht, ob mit der sichergestellten Schusswaffe auch jenes Projektil abgefeuert wurde, das das Mädchen am Freitagabend traf. Als der Schuss fiel, war die 13-Jährige mit einer Gruppe Jugendlicher in Großhöflein unterwegs.
Medienberichte, wonach der Verdächtige mit einem Flobertgewehr hantiert haben soll, haben sich nicht bestätigt.