Angreifer vor Ö-Hospiz in Jerusalem erschossen

In der Nacht auf Donnerstag töteten israelische Polizisten einen Mann, der sie vor dem Österreichischen Hospiz in der Jerusalemer Altstadt attackierte.

Ein Palästinenser aus dem Westjordanland lief durch die Altstadt von Jerusalem und stießin der Hagai Straße zuerst einen ultraorthodoxen Juden zu Boden, dann zückte er ein Messer und attackierte zwei Polizisten, die an der Ecke zur Via Dolorosa Straße vor dem Österreichischen Hospiz standen.

Der 26-jährige stach dem männlichen Polizisten zuerst ins Gesicht nahe des Auges, dann seine daneben stehende Kollegin ins Bein – sie erschossen den Mann daraufhin. Überwachungskameras filmten die Attacke.

"Der Terrorist kam aus Richtung des Damaskus Tores, zückte ein Messer und versuchte einen jüdischen Mann zu erstechen. Als ihm das nicht gelang lief er auf ein Team Grenzschutzpolizisten – ein männlicher und ein weiblicher – zu, die in der Nähe stationiert waren, und versuchte sie zu erstechen", erklärte die Polizei in einer Aussendung.

"Während des Kampfes mit dem Terroristen gelang es den Grenzschutzpolizisten ihn zu neutralisieren, indem sie ihn erschossen."

Die Österreichische Hospiz befindet sich an der 3. Station des Kreuzwegs und ist eine Pilgerherberge der katholischen Kirche Österreichs. Sie wurde 1863 eröffnet und ist das älteste nationale Pilgerhaus im Heiligen Land.

(red)

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