Angst vor Anschlag: Jaber Albakr hatte offenbar Komp...

Bild: Polizei Sachsen

Im Fall des Terrorverdächtigen Jaber Albakr, der sich in einer Leipziger Gefängniszelle selbst getötet hat, laufen die Ermittlungen weiter. Bei Vernehmungen seines mutmaßlichen Komplizen Khalil A. kam laut "Stern" heraus, dass Albakr bei geplanten Anschlägen in Deutschland weitere Helfer um sich geschart hatte. Untersucht werden Geldzahlungen an den Attentäter.

Im Fall des weitere Helfer um sich geschart hatte. Untersucht werden Geldzahlungen an den Attentäter.

Bekannt ist, dass Khalil A. Anfang September 2015 2.250 Euro an Albakr gezahlt hatte, A. wurde daraufhin wegen Mittäterschaft verhaftet. Als Auftraggeber gilt eine noch unbekannte Person namens "Abu Nur". A. hätte aber noch eine weitere Summe von 2.700 Euro an eine bisher noch unbekannte Person in Chemnitz übergeben sollen. Vermutet wird, dass es sich dabei um einen zweiten Attentäter handelt.

A. sagt dazu außerdem, dass Albakr ihn gebeten habe, eine Wohnung für "einen bald eintreffenden Freund" zu finden. Unklar ist, ob der inhaftierte A. auch über die Anschlagspläne Bescheid wusste, die offenbar einen Berliner Flughafen treffen sollten. Die Wohnung, in der der Sprengstoff dazu lagerte und in der Albakr wohnte, war auf A.s Namen gemietet. Nach dem Suizid Albakrs wird der 33-Jährige Khalil A. nun rund um die Uhr bewacht, um einen möglichen weiteren Suizid eines Terrorverdächtigen zu verhindern.

Auch im Fall "Abu Nur" hat man neue Spuren. Er soll in Düsseldorfer Flüchtlingsunterkünften Geldboten angeworben haben. 

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