Angst vor Delogierung: Alter Mann zündete Wohnung an

Im November 2014 brannte eine Wohnung im Kärntner Villach lichterloh, der 79-jährige Bewohner wäre beinahe ums Leben gekommen. Mittlerweile hat die Polizei herausgefunden: Der alte Mann hat das Feuer selbst gelegt. Er war die Miete von drei Monaten schuldig und hatte seinen Rauswurf befürchtet.

Der Pensionist war wie eine lebende Fackel aus dem Haus gelaufen. Verwirrt und mit schwersten Verbrennungen hatte man ihn ins Klinikum Klagenfurt gebracht. Dort wurde er in künstlichen Tiefschlaf versetzt, und es dauerte Tage, bis er ansprechbar war.

Angst vor Kündigung

Schließlich gab er im Verhör der Kripo zu, selbst für das Flammenmeer verantwortlich gewesen zu sein, das er mit Benzin verstärkt hatte. Wenngleich er sich nicht an viel erinnerte. Der 79-Jährige war mit seinen Mietzahlungen drei Monate im Rückstand und hatte Angst, die Wohnung zu verlieren. Als Brandopfer hatte er auf Mitleid der Vermieterin gehofft. Die Frau ihrerseits gab an, ihn gar nicht kündigen zu wollen. Im Gegenteil: Sie hatte ihm zwei Tage vor dem Flammeninferno eine Ratenzahlung angeboten.

Der Pensionist wurde angezeigt.

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