Das Gefängnis in Simbabwe hätte Matthias E. wohl keinen Tag lang überlebt: Am Mittwoch stand der schmächtige Ex- Geschäftsführer in Wels (OÖ) vor Gericht.
, war der Verdächtige mit dem Geld seiner Firma nach Afrika geflüchtet, dort im Jänner von Zielfahndern aufgespürt und vor die Wahl gestellt worden: "Komm freiwillig zurück oder geh hier ins Gefängnis!" Die Ansage reichte, sofort flog der 52-Jährige schlotternd heim und stellte sich den Behörden.
Beim Prozess legte Matthias E. ein Geständnis ab. Nach seiner Scheidung habe er psychische Probleme gehabt, das Geld eingesteckt: "Alles lief wie im Film ab." Dafür wurde er nun zu 32 Monaten Haft verurteilt (nicht rechtskräftig).