Angst: Wiener zahlte für Umzug nach NÖ 12.000 €

Bild: iStock (Symbol)
Unfassbare 12.000 Euro löhnte ein eingeschüchterter Mann an eine Transportfirma für den Umzug von Wien nach Wiener Neustadt.
Ein Wiener zahlte jetzt unglaubliche 12.000 Euro für einen Umzug nach Wr. Neustadt.

"Der Kostenvoranschlag war 800 Euro pro LKW, von zwei oder drei LKW war ursprünglich die Rede", so der Konsument zum "ORF".

Am Tag des Umzuges erschienen sieben, acht Männer, die kaum Deutsch sprachen, verlangten 12.000 €. "Ich ging zur Bank. Irgendwo bekommt man es mit der Angst zu tun", so der Mann, der die Auftragsbestätigung eingeschüchtert unterschrieb.

CommentCreated with Sketch.12 zu den Kommentaren Arrow-RightCreated with Sketch. "Help.ORF.at" legte den Kostenvoranschlag samt Rechnung der Fachgruppenobfrau der Wiener Kleintransporteure vor. Diese fand einige Mängel bei der Faktura - wie keine Kostenaufstellung oder Pauschalbeträge. Auch der VKI (Verein für Konsumenteninformation) kann die Summe nicht nachvollziehen. Eine Juristin rechnete nach und kam auf rund 4.000 Euro. Auf der Homepage ködert das Unternehmen mit Preisen wie "zwei Männer plus Lkw um 29 Euro" oder "vier Männer plus Lkw um 49 €/Stunden". Der Tenor beim einem Rundruf des "ORF": "Das kann sich ein seriöses Unternehmen niemals leisten."

Die Chancen für das Umzugsopfer, das Geld retour zu bekommen, stehen lauf "ORF" schlecht. Denn der Kunde habe schließlich dem Auftrag zugestimmt. Dennoch wird die WKO den Fall genau prüfen. Laut "Heute"-Recherche gibt es die Firma gerade mal einige Monate, wird von einem Mann und seiner Ehefrau geführt.

Der Firmeninhaber antwortete schriftlich dem "ORF": Unter unseren Mitarbeitern ist immer einer dabei der Deutsch spricht." Der Kunde sei nicht bedrängt worden und habe eben unterschrieben. (Lie)

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