Der neue Berliner Terrorverdächtige, Anis Amri, nach dem die Polizei nun offiziell fahndet, soll bereits 2010 einen Lkw gestohlen haben. Der 23-Jährige fiel bereits in seiner Heimat Tunesien negativ auf, wurde wegen dem Diebstahl eines Lastwagens zu einer Haftstrafe verurteilt.
Der neue Berliner Terrorverdächtige, Anis Amri, nach dem die Polizei nun offiziell fahndet, soll bereits 2010 einen Lkw gestohlen haben. Der 24-Jährige fiel bereits in seiner Heimat Tunesien negativ auf, wurde wegen dem Diebstahl eines Lastwagens zu einer Haftstrafe verurteilt.
Wie die Zeitung "Welt" berichtet, wurde Amri 1992 in einer tunesischen Provinzstadt geboren. Wenig später zog seine Familie in eine andere Kleinstadt. Beide sind als Hochburgen der Salafisten bekannt. Laut tunesischen Behörden lebt seine zehnköpfige Familie noch immer dort.
Bereits Lkw gestohlen
Amri selbst flüchtete im Januar 2011 und gelangte über Lampedusa nach Italien. Ein Jahr vor seiner Flucht wurde er in Tunesien wegen des Diebstahl eines Lkws zu einer Haftstrafe verurteilt. Auch in Italien wurde er straffällig. Dort soll er Gewalttaten, Brandstiftung, Körperverletzung und Diebstahl begangen haben und saß vier Jahre im Gefängnis.
Danach ein erster Abschiebeversuch der italienischen Behörden. Doch wie auch den deutschen Behörden später, sagten die tunesischen Behörden, dass sie die Identität und damit Staatsbürgerschaft von Amri nicht anerkannten.
Ende 2015 kam er dann über Freiburg nach Deutschland, wo er um Asyl ansuchte. Die Behörden vermuten nun, dass er sich erst im Jahr 2016 radikalisiert hat. Der IS rekrutiert gerne Menschen wie ihn: Einen ungebildeten Migranten, der auf der Suche nach einer Chance auf ein besseres Leben in Europa scheitert und bereits als Kleinkrimineller bekannt ist.
Einreiseverbot in die USA
Laut "New York Times" steht Amri außerdem auf einer Flugverbotsliste für die USA, weil er sich im Internet über Bombenbau erkundigt haben soll.