Anklage im Altacher Missbrauchsskandal

Gegen jenen Ex-Leiter eines Altacher Jugendheims, der mehrere Burschen sexuell missbraucht haben soll, wurde nun Anklage erhoben.

Der ehemalige Leiter eines Altacher Jugenheims soll acht Kinder und Jugendliche missbraucht haben – "Heute.at" berichtete. Nun wurde in sieben Fällen Anklage gegen den mutmaßlichen Täter erhoben.

Ihm werden neben schwerem sexuellem Missbrauch und der pornografischen Darstellung von sechs Minderjährigen noch fünf weitere Delikte vorgeworfen. Dazu zählen u.a. das Verbrechen der Schändung (ein Gesetz aus den 1970ern), der Missbrauch eines Autoritätsverhältnisses und ein Verstoß gegen das Waffengesetz.

Ein Opfer des mutmaßlichen Täters brachte den Fall 2018 ins Rollen, als es Anzeige erstattete. Die erste Tat des Mannes soll bereits 20 Jahre zurückliegen. In anderen Fällen soll der Mann sexuelle Handlungen mit seinen Opfern gefilmt haben.

Schon nach Beendigung der Ermittlungen im vergangenen Monat ging die Verteidigerin des Ex-Leiters davon aus, dass in sieben der acht Fälle Anklage erhoben würde. Die Anklageschrift wurde dem Betroffenen zugestellt, rechtskräftig ist sie allerdings noch nicht. Im Falle einer Verurteilung drohen ihm bis zu 15 Jahre Haft. Während der Ermittlungen zeigte sich der Mann vollumfänglich geständig.

(mr)

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