Anrainer wollen Zaun für Asylheim

Rund 750 Flüchtlinge sollen ab 4. März nach und nach in das Notquartier in der Liesinger Ziedlergasse 21 einziehen. Anrainer aus dem Gemeindebau nebenan machen mobil. Sie fordern einen Zaun.
Rund 750 Flüchtlinge sollen ab 4. März nach und nach in das einziehen. Anrainer aus dem Gemeindebau nebenan machen mobil. Sie fordern einen Zaun.

Diese Frauen sind drei von vielen, die per Online-Beschwerde auf der von der FPÖ zur Verfügung gestellten Homepage wirliesinger.at gegen das Asylquartier protestieren. "Wir wollen, dass das Quartier oder unser Gemeindebau umzäunt wird, damit wir uns sicher fühlen", sagt Doris Cuchy (27). Sie wohnt im Gemeindebau gegenüber und hat 5.000 Unterschriften gegen das Asylheim gesammelt.

Ein Zaun sei "nicht möglich. Die Flüchtlinge sind ja nicht inhaftiert", sagt Bezirkschef Gerald Bischof (SP). Doch: "Ein Gartenzaun, um den Hofbereich der Ziedlergasse 21 vom Areal daneben abzugrenzen, ist denkbar." Ein Anrainer schreibt: "Ich finde es eine bodenlose Frechheit! Immerhin müssen die Verantwortlichen ja dann nicht in dieser Umgebung wohnen/leben."

Sicherheitskkonzept

Auch Stadträtin Sonja Wehsely (SP) nimmt die Anrainer-Sorgen zur Kenntnis: "Das Quartier wird rund um die Uhr von erfahrenen Organisationen betreut, ein eigenes Sicherheitskonzept ausgearbeitet." Am Freitag und Dienstag sollen zwei Bürgerversammlungen Fragen klären.

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