Er machte sie berühmt

Ansage! Simon Cowell "bereut" One Direction

Der britische Musik-Produzent und "X-Faktor"-Juror traf eine brisante Aussage über die Boy-Band, die er vor 14 Jahren ins Leben gerufen hat.

Heute Entertainment
Ansage! Simon Cowell "bereut" One Direction
Simon Cowell hat "One Direction" 200 bei seinem Platten-Label unter Vertrag genommen - jetzt zeigt er Reue.
YouTube/Diary of a CEO; Rick Rycroft / AP / picturedesk.com

Für seine filterlosen Aussagen in der TV-Talentshow "X-Factor", wurde Simon Cowell (64) international bekannt. Im Jahr 2010 gründete er in der Sendung die Boy-Band "One Direction" aus fünf talentierten Teenagern. Die Band löste sich 2016 auf – acht Jahre später trifft der Musik-Produzent brisante Aussagen im Podcast "Diary Of A CEO".

Cowells Talent ist es, das gewisse Etwas in den Bewerbern zu erkennen, wie es der Titel der Show suggeriert. Niall Horan (30), Liam Payne (30), Harry Styles (30), Zayn Malik (31) und Louis Tomlinson (32) unterschrieben 2010 bei Cowells Label einen Plattenvertrag. Zayn Malik verließ die Band im Jahr 2015, ein Jahr später löste sie sich komplett auf, da die Mitglieder Solo-Karrieren verfolgten.

Er will ihren Namen

Im Podcast-Interview spricht der Talentscout rückblickend über die rechtliche Abwicklung mit der Band. "Eine Sache, die ich bedauere, ist, dass ich den Namen hätte behalten sollen", sagt er zum Podcast-Host Stephen Bartlett. Der 64-Jährige hätte trotz der Auflösung der Band gerne weiter finanziell vom bekannten Namen der Gruppe profitiert.

"Das ist das Problem. Ich hätte eine Animation oder was auch immer machen können, aber wenn man einem Künstler den Namen gibt, gehört er nicht einem selbst – und das ist das Einzige, was ich bereue."

Auf die Frage, ob sich "One Direction" jemals wieder zusammentun wird, antwortet der 64-Jährige nur mit: "Das bezweifle ich." Jede Lizenzierung von Projekten, die mit der Band in Verbindung stehen, muss von den Mitgliedern genehmigt werden. Scherzend fügt Cowell dann noch hinzu: "Wenn ihr hier zuhört, ich kaufe es euch ab."

"Profitgier" empört Fans

Fans der Band sind über diese Aussagen empört. Auf X (ehemals Twitter) machen sie ihren Unmut breit. "Gott sei Dank gehört ihnen wenigstens der Name, er hat ihnen mehr als genug genommen", schreibt ein verärgerter User. "Das ist eine Sache, die man bei einem Bier im Vertrauen sagt und die der Presse zugespielt wird... nicht etwas, das man in einem Interview sagt und beiläufig zugibt, dass man ausbeuterisch und schleimig ist", die Fans lassen kein gutes Haar an Cowell.

Seit einiger Zeit sind die Musiker nicht mehr gut auf den Juroren zu sprechen. Louis und Niall entfolgten ihm nach der kontroversen Aussage sogar auf Instagram. Der Sager der "X-Faktor"-Ikone über "One Direction" wurden nicht ohne Grund gerade jetzt getroffen. Im Rahmen einer Dokumentation will er sich auf Talentsuche für eine neue Boyband machen.

BILDSTRECKE: VIP-Bild des Tages 2024

1/168
Gehe zur Galerie
    Mit farblich abgestimmter Baseballcap zu ihrem Bikini räkelt sich Model Kendall Jenner auf einem Boot.
    Mit farblich abgestimmter Baseballcap zu ihrem Bikini räkelt sich Model Kendall Jenner auf einem Boot.
    Instagram/kendalljenner

    Auf den Punkt gebracht

    • Simon Cowell bereut in einem Podcast-Interview, dass er den Namen "One Direction" nicht behalten hat und äußert Zweifel an einer möglichen Wiedervereinigung der Band
    • Fans sind empört über seine "Profitgier", während Ex-Bandmitglieder den Kontakt zu ihm abgebrochen haben
    • Cowell plant derweil die Suche nach einer neuen Boyband für eine Dokumentation
    red
    Akt.