Anschlag auf Prinz Charles und William geplant!

Zuerst Prinz Charles (67) töten, anschließend Prinz William (33) umbringen, dann ist der Weg auf den Thron frei für Prinz Harry (31). Diesen schrecklichen Plan hatte der Brite Mark Colborne (37) aus dem südenglischen Southampton. Der 37-Jährige war von der Idee eines rothaarigen Königs so besessen, dass er dafür auch gemordet hätte.

Zuerst (31). Diesen schrecklichen Plan hatte der Brite Mark Colborne (37) aus dem südenglischen Southampton. Der 37-Jährige war von der Idee eines rothaarigen Königs so besessen, dass er dafür auch gemordet hätte. 

Das Ganze klingt wie ein TV-Krimidrama. Am Dienstag hat ein Londoner Gericht den Briten Mark Colborne zu einer Haftstrafe verurteilt. Bis auf unbestimmte Zeit soll er nun in Sicherheitsverwahrung bleiben. Der Mann hatte geplant, Prinz Charles und Prinz William zu töten, damit Prinz Harry endlich König von Großbritannien wird. 
Bereits im September hatte die Jury den Mann schuldig gesprochen, einen Terroranschlag geplant zu haben. Colborne fühlte sich wegen seiner Haarfarbe von der Gesellschaft ausgeschlossen und wollte Rache. 

. "Ich bin eher eine Art Anders Breivik", so Colborne weiter. Zur Erinnerung: 2011 hatte Breivik in Norwegen 77 Menschen umgebracht. 

Doch im Unterschied zu Breivik hatte Colborne ein ganz bestimmtes Ziel im Auge. Er plante ein Attentat auf Prinz Charles und Prinz William. "Eine gute Position einnehmen und Charles eine Kugel in den Kopf jagen", schrieb er in dem Buch. "Ich würde mein Leben für diesen Schuss opfern. Charles und William töten, und Harry wird König. Die Tyrannen töten." Sein einziges Ziel war es, dass Prinz Charles zweitgeborener, rothaariger Sohn Harry, die Nummer fünf in der britischen Thronfolge, König wird. 

"Ich, dass sich meine Verwandlung von der armen rothaarigen Minderheit, die ständig schikaniert wird, zu einem völlig verwandelten militärischen Terroristen sehen", schrieb Colborne. Wie im Gericht verlesen wurde, kaufte er sich im Internet Zutaten für einen Giftcocktail sowie Atemschutzmasken, Latexhandschuhe und Plasitkspritzen. Als sein Halbbruder die Texte und Chemikalien entdeckte, wurde der 37-Jährige im Juni 2014 festgenommen. 

Colborne argumentierte während der Verhandlung, dass seine Texte nur "wütende Tiraden" seien, zu denen er sich hinreißen habe lassen, als er seine Medikamente zur Behandlung von Depressionen abgesetzt habe. 

Richter John Bevan sieht dies allerdings anders und sagte im Prozess, dass die Absichten "abscheulich für klar denkende Menschen" seien. Laut Bevan handelt es sich hierbei um einen "sehr seltsamen Fall", in dem es um eine "sehr seltsame Person" geht. 

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