Anschlag in New York: 2. Verdächtiger geschnappt

Nach dem Terroranschlag in Manhatten mit acht Toten und mehreren Verletzten hat das FBI einen zweiten Verdächtigen aus Usbekistan aufgespürt.

Zwei Tage nach dem Attentat hat die US-Bundespolizei FBI einen weiteren Verdächtigen aufgespürt. Es handelt sich um einen 32-Jährigen, der wie der mutmaßliche Täter Sayfullo Saipov, aus Usbekistan kommt.

Nach Angaben der Polizei hatte man den 32-Jährigen bereits zur Fahndung ausgeschrieben. Nun erhoffen sich die Ermittler von ihm "Informationen zu dem tödlichen Angriff". Wie der Mann genau in Verbindung mit Saipov steht, ist nicht bekannt. Die Polizei hält sich mit näheren Details (noch) zurück.

Saipov zeigt keine Reue

Mittlerweile wurde Sayfullo Saipov von der Polizei zu dem Anschlag befragt. Laut Polizei soll der 29-Jährige keine Reue zeigen und sogar stolz auf das Attentat sein. Gegen den Usbeken wurde bereits Anklage erhoben.

Saipov muss sich vor Gericht für den Tod von acht Menschen verantworten. Außerdem wird ihm vorgeworfen, die Terrormiliz Islamischer Staat unterstützt zu haben.

Laut Anklageschrift hat der 29-Jährige bereits zugegeben, vom IS inspiriert worden zu sein. Sein Ziel war es, bei dem Anschlag so viele Menschen wie möglich zu töten.

Attentäter wollte IS-Fahne aufhängen

US-Präsident Donald Trump hat nach dem Attentat schärfere Einreisekontrollen angekündigt. Er habe das Heimatschutzministerium angewiesen, das "Extreme Vetting Program" zur Sicherheitsüberprüfung von Einreisenden in die USA zu verschärfen.

Außerdem forderte der US-Präsidenten für den mutmaßlichen Täter Saipov die Todesstrafe. "Der NYC-Terrorist war glücklich, als er fragte, ob er die IS-Fahne in seinem Krankenzimmer aufhängen durfte. Er tötete acht Personen und verletzte zwölf weitere schwer. Er sollte die Todesstrafe bekommen", schrieb Trump auf Twitter.

(wil)

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