Anschlag in Russland: Drahtzieher in Haft

Zwei Wochen nach dem Anschlag in einer St. Petersburger U-Bahn hat der Geheimdienst einen mutmaßlichen Drahtzieher festgenommen.

Der Geheimdienst FSB veröffentlichte ein Video, das die Festnahme eines jungen Mannes im Umland von Moskau zeigt – er soll den Selbstmordattentäter Abkarschon D. ausgebildet haben.

Bei dem Verdächtigen handelt es sich um einen Einwanderer aus Zentralasien namens Abror A., der eine Pistole bei sich trug, als die Beamten ihn überwältigten. Er wurde jetzt ins russische Ermittlungskomitee gebracht.

Bei dem Anschlag am 3. April hatte sich der Kirgise Abkarschon D. in einem Wagon der St. Petersburger U-Bahn in die Luft gesprengt und 14 Menschen in den Tod gerissen; rund 100 weitere wurden verletzt.

Kurze Zeit später wurde bei einer weiteren Metro-Station eine von ihm deponierte Bombe entdeckt – sie konnte jedoch rechtzeitig entschärft werden.

Laut russischen Medien hatte der Attentäter Verbindungen zum IS, allerdings fehlt dafür noch die offizielle Bestätigung der Behörden. (jm)

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