Anschlag mit Van: Polizei nahm Verdächtigen fest

Erste Erfolgsmeldung nach dem Blutbad in der Innenstadt von Barcelona - aber weitere mutmaßliche Terroristen sind noch auf der Flucht.
Am Donnerstag Abend ist ein Laster auf einer beliebten Touristenmeile in Barcelona in eine Menschenmenge gerast. Der weiße Van fuhr mehr als 600 Meter weit auf dem Fußgängerstreifen, mindestens 13 Menschen kamen ums Leben und Dutzende wurden teils schwer verletzt. Knapp zwei Stunden nach der Tat berichteten spanische Medien dann von der ersten Festnahme in Zusammenhang mit dem Anschlag.

Es war aber zunächst unklar, um wen es sich bei dem Festgenommenen handelte. Wenige Minuten zuvor hatten Medien ein Foto von Driss Oukabir veröffentlicht. Er soll den Van, mit dem die Bluttat begangen wurde, in der Stadt Santa Perpetua de la Mogada angemietet haben.

Die Sicherheitskräfte bestätigten, dass eine Person in Gewahrsam sei. Man behandle den Mann "als einen Terroristen". Berichte über eine Geiselnahme in einem türkischen Restaurant wurden dementiert.

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Gegen 20 Uhr überschlugen sich die Ereignisse: Die spanische Zeitung El País berichtete von einer weiteren Festnahme, außerdem habe der Fahrer eines Ford Focus eine Polizeikontrolle durchbrochen und dabei mehrer Beamte verletzt. Der Lenker sei flüchtig.



(red)

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