Anschober fordert auf, Kinder jetzt zu impfen

Gesundheitsminister Rudi Anschober (Grüne)
Gesundheitsminister Rudi Anschober (Grüne)HERBERT NEUBAUER / APA / picturedesk.com
Kinder spielen bei der Übertragung der Influenza eine wichtige Rolle. Um Spitäler zu entlasten, fordert Minister Anschober zur Gratis-Impfung auf.

"Kinder spielen eine wichtige Rolle bei der Übertragung und Verbreitung der Influenza. Die Impfung von Kindern kann daher auch Erkrankungen in anderen Altersgruppen verhindern", so Gesundheitsminister Rudi Anschober (Grüne) in einer Aussendung. Durch eine Impfung werden Ansteckungen verhindert und damit indirekt auch Personen geschützt, die nicht geimpft werden können. Durch die Impfung können längere Ausfälle in Schule, Arbeit, Privat- und Sozialleben vermieden werden."

Impfung über Nasenspray

Daher sei es sinnvoll und notwendig, dass Eltern ihre Kinder kostenlos gegen die Influenza impfen lassen. Da ein Großteil der Kinder-Impfstoffe gegen Influenza erstmals als Nasenspray verabreicht wird, würde auch die Furcht vor Spritzen diesmal wegfallen.

In der Saison 2020/21 steht die Influenza-Impfung erstmals für Kinder vom vollendeten 6. Lebensmonat bis zum vollendeten 15. Lebensjahr im Rahmen des kostenfreien Kinderimpfprogramms zur Verfügung. Gesamt gesehen sind Geimpfte gegenüber den Nicht-Geimpften jedenfalls im Vorteil: Sollten Geimpfte ausnahmsweise trotzdem erkranken, verläuft die Erkrankung zumeist milder und allfällige Krankheitsfolgen fallen deutlich schwächer aus.

Was das mit Corona zu tun hat

Vor dem Hintergrund der COVID-19-Pandemie ist eine Influenza-Impfung laut dem Ministerium besonders wichtig, um eine mögliche gleichzeitige Erkrankung zu vermeiden. Eine hohe Influenza-Durchimpfungsrate vermindert zudem die Anzahl schwerer Krankheitsverläufe und notwendiger stationärer Aufenthalte im Krankenhaus. Eine Influenza-Impfung trägt daher wesentlich dazu bei, dass die Spitalskapazitäten nicht zusätzlich durch Grippekranke belastet werden.

"Lassen Sie ihr Kind impfen. Es macht Sinn und kann Leben retten. Fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt und besprechen Sie alle notwendigen Impfungen sowie den dafür benötigten Zeitrahmen. Es zahlt sich aus", so Anschober.

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