Anschober fordert Pelz-Verbot

Rudolf Anschober bei einer Rede bei einer Sitzung des Nationalrates
Rudolf Anschober bei einer Rede bei einer Sitzung des NationalratesParlamentsdirektion / Thomas Jantzen
Gesundheits-(und Tierschutz-)Minister Rudolf Anschober fordert anlässlich der Corona-Ausbrüche in Nerz-Farmen ein Ende der Pelzzuchtindustrie.

Anlässlich der Corona-Pandemie bleibt meist außen vor, dass Rudolf Anschober von den Grünen nicht nur Gesundheitsminister, sondern auch für die Bereiche Soziales, Pflege und Konsumentenschutz zuständig ist. In einer neuesten Aussendung fordert der "Tierschutzminister" nun ein europaweites Ende der Pelzzuchtindustrie.

Nachdem in Dänemark jede vierte Nerz-Farm von einer neuen Form des Coronavirus betroffen ist, sollen dort 17 Millionen Tiere getötet werden. Der zuständige Minister musste deswegen zurücktreten. 284 Farmen wurden bereits gekeult. Auch in den Niederlanden tötete man bereits 10.000 Nerze, um eine Ausbreitung des Virus zu verhindern.

"Allerhöchste Zeit"

"Es ist nun allerhöchste Zeit, die Pelzzuchtindustrie in Europa insgesamt zu beenden. Aus Tierschutzgründen, aber auch aus Sicht des Gesundheitsschutzes. Unser Wissen über Zoonosen ist längst nicht ausreichend", sagte Anschober.

Der Tierschutzminister weiter: "Daher plane ich einen Ausbau der wissenschaftlichen Studien zu Zoonosen und eine Initiative innerhalb der EU für ein europaweites Ende der Pelzzuchtindustrie".

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