Anschober: "Klimakrise ist größtes Polit-Versagen"

Die Politik dürfe nicht nur reden, sondern müsse handeln, so Rudi Anschober zur Klimakrise. Zwei Mitglieder von Fridays For Future kündigen einen neuen Protest an.

Rudi Anschober von den Grünen schlägt Alarm. Er präsentierte am Mittwoch gemeinsam mit Gerhard Wotawa von der ZAMG neue Forschungsergebnisse, die zeigen, wie sich der Klimawandel auf OÖ und Linz auswirken wird.

- Die Hitzephasen werden zunehmen. Die landwirtschaftlichen Erträge werden dadurch sinken.

- In Linz wird es im Jahr 2100 je nach Szenario um 2,1 bis 5,7 Grad wärmer sein als jetzt.

- Die fünf heißesten Sommer der Messgeschichte (seit 1767) gab es alle in den 2000-er Jahren (2003, 2015, 2017, 2018, 2019).

- An den Messstationen in Kremsmünster, Linz und Ried im Innkreis war der heurige Sommer der heißeste der Messgeschichte.

- Auch weltweit waren der heurige Juli und der August unter den heißesten Monaten bisher.

Gerhard Wotawa von der ZAMG und Mitglied Vorstand Climate Change Centre Austria sagt: "Wenn nicht rasch und umfassend gehandelt wird, gerät die globale Erwärmung außer Kontrolle, mit unabsehbaren weltweiten Konsequenzen."



Bjarne Kirchmair und Katharina Weissenböck von Fridays For Future erzählen, welche Aktionen geplant sind.


Die "Fridays For Future"-Bewegung plant unterdessen neue Aktionen. Beim "Earthstrike" am 27. September werden weltweit die Menschen auf die Straßen gehen.

Auch in Linz ist ein neuerlicher Großstreik geplant: Treffpunkt ist um „drei vor 12" (11:57) am Vorplatz des Linzer Hauptbahnhofs.

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