Anschober will Corona-Tests in allen Gemeinden anbieten

Rudolf Anschober
Rudolf AnschoberTobias Steinmaurer / picturedesk.com
Laut den Plänen von Gesundheitsminister Rudolf Anschober soll es bald eine flächendeckende Möglichkeit für Corona-Tests in ganz Österreich geben.

Gesundheitsminister Rudolf Anschober möchte möglichst in jeder Gemeinde ein Testangebot anbieten. Das sei das "mittelfristige Ziel", wie er in der Fragestunde des Bundesrates betonte.

Das Angebot an Teststraßen sei in Zusammenarbeit mit den Bundesländern bereits stark ausgebaut worden. Weiters kündigte der Minister auch Vereinbarungen mit den Interessenvertretungen für Tests in Betrieben an, heißt es in einem Bericht der APA.

Auch die beschlossenen Selbstschnelltests will Anschober "möglichst rasch" zum Einsatz bringen. Diese "Wohnzimmertests" seien eine "wichtige Ergänzung" für die PCR-Tests, auch in der Schule, sagte der Minister in der zweistündigen Befragung im Bundesrat.

Drei Varianten für Impfplan

Was den Impfplan betrifft, stellte Anschober drei Varianten in Aussicht. Diese hängen davon ab, ob der Impfstoff von AstraZeneca nun von der Europäischen Arzneimittelbehörde (EMA) vollständig oder nur teilweise genehmigt werde und ob die geplanten Liefermengen eingehalten werden oder nicht. Anschober wies den Vorwurf zurück, dass die EU die Verträge mit den Impfstoffherstellern zu spät abgeschlossen habe.

Mit den Alten- und Pflegeheimen sei man "weitestgehend" durch. In der zweiten Februarhälfte sollten hier auch alle mit der zweiten Dosis versorgt sein. Jetzt sollen dann die über 80-Jährigen an die Reihe kommen. Diese Gruppe soll "größtenteils" bis zum Ende des ersten Quartals durchgeimpft sein.

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