Anschober zieht positives Massentest-Fazit

Massentests in Graz
Massentests in GrazERWIN SCHERIAU / APA / picturedesk.com
Von den rund zwei Millionen durchgeführten Tests im Rahmen der Massentests waren etwa 4.200 positiv. Gesundheitsminister Anschober ist zufrieden.

In einer Aussendung zeigt sich Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) zufrieden über die erste Runde der Massentests in Österreich. Insgesamt gab wurden rund zwei Millionen Tests durchgeführt, davon waren rund 4.200 als Zweittest durchgeführte PCR-Tests positiv. "Damit konnten 4.200 Menschen ohne Symptome, aber mit Infektion aus dem Infektionszyklus geholt werden. 4.200 Menschen, die sonst, ohne es zu wissen, andere Menschen angesteckt hätten. Das ist der eigentliche Sinn der Massentests, möglichst viele asymptomatische Personen aus dem Infektionsgeschehen zu lösen und damit das Infektionsgeschehen zu verringern," so Gesundheitsminister Rudi Anschober.

Gesundheitsminister Rudolf Anschober
Gesundheitsminister Rudolf AnschoberHERBERT NEUBAUER / APA / picturedesk.com

Der Gesundheitsminister bedankt sich bei allen unterstützenden Organisationen und Zehntausenden Unterstützern für die perfekte Vorbereitung und großartige Umsetzung: "Innerhalb kürzester Zeit wurden perfekte Massentests verwirklicht - ein großes Danke an die Soldaten, die vielen Ehrenamtlichen, die Blaulichtorganisationen, die Polizisten und die Mitarbeiteren der Gesundheitsbehörden. Alle haben eine eindrucksvolle Leistung vollbracht", so Anschober.

Zweite Runde nach den Feiertagen

Auf diese ersten Massentestungen könne man nun gut aufbauen und sie weiterentwickeln - für eine zweite Runde nach den Feiertagen, für Testungen von Berufsgruppen, die in einem intensiven Kontakt zu anderen stehen, und für Testungen von Regionen mit einem besonders hohen Infektionsgrad.

"Zwei Millionen Testungen durch die Massentests angesichts bisher durchgeführter 3,5 Millionen Tests stellen einen großen Fortschritt dar. Wir werden unsere Strategie in allen Bereichen verstärkter Testungen beibehalten und verstärkt fortsetzen: bei symptomatischen Menschen, durch Screening-Programme wie etwa in den Alten- und Pflegeheimen und durch Massentestungen", kündigt Anschober an. Die nächsten Wochen, insbesondere die kommenden Feiertage seien die wichtigste Phase zur Begrenzung der Pandemie. "Seien Sie jetzt besonders vorsichtig und besonders konsequent bei der Umsetzung der Maßnahmen. Achten Sie auf den Mindestabstand und auf die Hygienemaßnahmen, verwenden Sie den Mund-Nasen-Schutz und verringern Sie die Kontakte bestmöglich. Dann bleiben Sie nach dem negativen Testergebnis auch in Zukunft sicher", so Anschober abschließend. 

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