Anstieg um 52 Prozent bei Grippefällen in NÖ

Grippe: Bei der ÖGK in NÖ waren in der Kalenderwoche 2 insgesamt 3.189 Personen als arbeitsunfähig gemeldet.
Grippe: Bei der ÖGK in NÖ waren in der Kalenderwoche 2 insgesamt 3.189 Personen als arbeitsunfähig gemeldet.Bild: iStock
Binnen einer Woche stiegen die Krankheitsfälle in NÖ wegen der echten Grippe und grippalen Infekten massiv an.

In der vergangenen Woche (Kalenderwoche 2) kann eine weitere Zunahme der Influenzavirusaktivität festgestellt werden, heißt es seitens der ÖGK auf "Heute"-Anfrage. Es sei zu erwarten, dass diese weiter steigen wird.

Im Detail: In der Kalenderwoche 2 waren bei der ÖGK in NÖ insgesamt 3.189 Personen wegen Grippe und grippalen Infekten als arbeitsunfähig gemeldet, davon 3 081 wegen grippaler Infekte und 108 wegen echter Grippe. Das waren 18,29 Prozent der Gesamtkrankenstände.

Zum Vergleich die Vorwochen:

KW 1: 2.096 Personen (2.037 + 59 echt) = 13,75 %

KW 52: 1.718 Personen (1.688 + 30 echt) = 11,39 %

In der Statistik sind nur die bei der ÖGK versicherten Erwerbstätigen erfasst (keine Pensionisten, Kinder, Versicherte anderer Krankenversicherungsträger).

Der Beginn der Kalenderwoche 3 hat jedenfalls in ganz Österreichs einen massiven Anstieg von Influenzavirus-Nachweisen gebracht – in 62 Prozent aller Proben, berichtete gestern das Diagnostische Influenza Netzwerk Österreich. Dies signalisiere den Beginn der Grippewelle in Österreich. In der Vorwoche gab es alleine in Wien knapp über 6.000 Grippefälle und grippale Infekte, so die Fachärztin Monika Redlberger-Fritz.

Auch die klinische Surveillance zeigt eine weitere Zunahme der Neuerkrankungen an Grippe und grippalen Infekten und entspricht somit den Beobachtungen der virologischen Überwachung. Derzeit zirkulieren zum großen Teil Influenza A- Viren. Diese entsprechen den in den Impfungen enthaltenen Virusstämmen.

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