Ansturm beschert Kärnten Top-Juli

Seen ersetzen für viele den Ausflug an's Meer.
Seen ersetzen für viele den Ausflug an's Meer.Daniel Zupanc
Damit hat niemand gerechnet: Trotz Corona schaffte Kärnten ein Plus bei den Nächtigungen. Auch in anderen Bundesländern lief’s besser als befürchtet.

Die offiziellen Tourismuszahlen für Österreich gibt's zwar erst heute. Schon jetzt ist aber fix: Kärnten kam im Juli auf 2,73 Millionen Übernachtungen, 0,1 Prozent mehr als im Juli 2019. Zu verdanken ist das Gästen aus Österreich. Allein die sorgten für ein Plus von 36 Prozent, während die Zahl der Ausländer-Nächtigungen um 21 Prozent sank.

Heimatliche Seen statt Urlaub am Meer

Wovon Kärnten profitiert: Urlaub am heimatlichen See statt am Meer ist derzeit der Renner. Entsprechend gut gebucht bis hin zu ausgebucht sind laut Hoteliervereinigung (ÖHV) Unterkünfte mit direktem Gewässer-Zugang. Ebenfalls gefragt: Thermen – und hier laut ÖHV vor allem solche im Burgenland.

Nicht gut, aber besser als befürchtet lief der Juli im Westen. Vorarlberg kam mit rund –11 Prozent, Tirol mit –14 Prozent bei den Nächtigungen davon. Im Bundesland Salzburg waren es –21 Prozent.

Urlauber bleiben in den Städten aus 

Wo der Juli hingegen katastrophal ausfiel: Kaum einen Urlauber zieht es etwa wegen fehlender Events in die Städte. Wien büßte über 73 Prozent ein, in Salzburg waren es 50 Prozent, in Innsbruck 54 Prozent. 

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