Ein Kaffeehaus im 2. Bezirk hat auf das Ergebnis der Bundespräsidentschaftswahl reagiert und ein Schild auf der Straße aufgestellt, auf dem die Bitte zu lesen ist, dass FPÖ-Wähler nicht das Lokal betreten. Im Netz tobt eine Diskussion, ob das Vorgehen gerechtfertigt ist.
Ein Kaffeehaus im 2. Bezirk hat auf das Ergebnis der reagiert und ein Schild auf der Straße aufgestellt, auf dem die Bitte zu lesen ist, dass FPÖ-Wähler nicht das Lokal betreten. Im Netz tobt eine Diskussion, ob das Vorgehen gerechtfertigt ist.
Die Besitzerin des Lokals stellte ein Bild des Schildes mit den Worten "say it loud and say it clear" auf dabei bist, geh doch BITTE einfach weiter. DANKE." zu lesen. Außerdem steht "#rightwingNOTwelcome" darauf zu lesen.
Die Reaktionen sind gespalten. Unterstützer befürworten das Vorgehen: ("Wunderbare aktion. Ich will nicht mit leuten kuchen essen, die einen deutschnationalen burschenschafter wählen. Also komm ich morgen gleich mal vorbei und hoffe, viele tun es mir gleich!")
"Das ist auch Rassismus"
Doch auch die Gegner der Aktion sind prominent vertreten und traten einen Shitstorm der Sonderklasse los: "Ihr seid kein bisschen besser als der Hitler damals. Ihr wollt Flüchtlinge willkommen heißen, aber eure eigenen Landsleute die sich für eine andere Partei entscheiden, ausgrenzen. Das ist auch Rassismus. Und ihr nennt euch neutral."