Anti-Rassismus-Shirt bringt Lewis Hamilton Probleme

Lewis Hamilton
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Lewis Hamilton feierte in Mugello seinen 90. Karriere-Sieg in der Formel 1. Das Shirt, das er vor dem Rennen trug, könnte aber ein Nachspiel haben.

Der Mercedes-Pilot trug vor dem Grand Prix ein Leiberl mit der Aufschrift: "Verhaftet die Polizisten, die Breonna Taylor getötet haben". Damit bezieht er sich auf einen Polizeigewalt-Vorfall, bei dem die Afroamerikanerin Breonna Taylor erschossen wurde.

Die FIA erklärte nun, den Vorfall "aktiv zu prüfen". Hamilton könnte nämlich gegen die Statuten des Motorsport-Weltverbands verstoßen haben. Denn die FIA sieht sich als unpolitische Aktion und hat ein genaues Regelwerk, wie sich die Formel-1-Piloten verhalten und äußern dürfen.

Der WM-Leader aber nimmt sich im Zuge der Anti-Rassismus-Proteste kein Blatt vor dem Mund. Seine Äußerungen bleiben nicht ohne Wirkung, immerhin hat die Formel 1 ein Programm für mehr Diversität im Motorsport geschaffen.

Außerdem steht der Brite weiterhin zum umstrittenen T-Shirt und meint: "Es hat lange gedauert, dieses Shirt zu bekommen. Wir können uns nicht ausruhen, wir müssen darauf aufmerksam machen."

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